Danksagung in Masterarbeit

Danksagung in MasterarbeitWenn Sie mit einer bestimmten schriftlichen und wissenschaftlichen Arbeit erfolgreich fertig geworden sind, fällt Ihnen zunächst einmal vor allem eines, nämlich der sprichwörtliche Stein vom Herzen. Und als nächstes dann vermutlich ein, dass Sie die Fertigstellung dieser Arbeit nicht nur sich selbst, sondern auch einigen anderen Menschen zu verdanken haben, weswegen es nicht unüblich ist, dass Sie sich ein paar nette Worte zum Dank überlegen. Und diese Worte später in die Arbeit mit einarbeiten. Dafür haben Sie eigentlich nur zwei Optionen. Entweder Sie bringen die Danksagung an Ihre Leute zu Beginn der Arbeit unter – oder ganz am Ende. Für welche dieser Möglichkeiten Sie sich entscheiden, hängt ganz allein von Ihnen ab. Aber da Sie damit rechnen müssen, dass vielleicht nicht jeder der Leser Ihrer Arbeit bis ganz zum Ende durchhält, ist es womöglich ratsam, dass Sie die Dankesworte an den Beginn der Arbeit setzen. Auch dann, wenn es sich um eine Masterarbeit handelt, die ja deutlich kürzer ist als eine Dissertation oder eine Habilitation.

Was die Verfahrensweise angeht, so gehen Sie wie folgt vor. Sobald Sie erfahren haben, dass Sie das Studium bestanden haben und dass die Masterarbeit angemessen bewertet worden ist, setzen Sie sich zuhause noch einmal an den Rechner und fügen der Gliederung der Arbeit noch ein Kapitel hinzu, das Sie ganz einfach mit dem Wort „Danksagung“ kennzeichnen. Schlussendlich ist es nicht so wichtig, wo die Danksagung platziert wird – entscheidend ist nur, dass Sie darin niemanden vergessen, der etwas damit zu tun hat. Also wägen Sie vor dem Verfassen der Danksagung nicht nur Ihre Worte sorgfältig ab, sondern fertigen Sie zudem eine Liste mit allen relevanten Personen an, die in den Dankesworten Erwähnung finden sollten.

Professor, Doktor, Verwandte und Freunde – wer hat Anteil an Ihrem Erfolg

Dabei ist es nicht nur wichtig, dass Sie sich an jene Menschen wenden, die inhaltlich oder beruflich mit Ihrer Masterarbeit zu tun haben bzw. hatten. Nein, Sie sollten darüber hinaus auch jenen Menschen danken, die Ihnen nahe stehen, Ihnen Kraft gegeben haben, Sie aufgemuntert haben, wenn es während des Schreibens mal weniger schön war oder die Sie einfach mal aus Ihrem Trott, aus Ihrem Alltag herausgerissen haben während Ihrer Schreibphase. Und sei es auch nur, wenn sie Sie einfach nur mit auf ein Bier in die Bar oder einen guten Film mit ins Kino genommen haben, damit Sie einmal auf andere Gedanken kommen. So etwas ist nämlich genauso wichtig wie der fachliche Input – auch, wenn man das als „Betroffener“ in diesem Moment vielleicht gar nicht so richtig wahrnimmt.

Ebenso wichtig ist es aber auch, dass Sie all diese Menschen nicht nur einfach namentlich erwähnen. Nein, es kommt viel besser an, wenn Sie jeweils einen eigenen Absatz verwenden für den Professor bzw. den Doktor, für die Lerngruppe, für die Familie und für die Freunde und in den Absätzen auch noch angeben, weswegen genau Sie dankbar sind. Dann fühlen sich die gemeinten Personen noch viel eher angesprochen. Wie es gehen könnte, haben wir für Sie nachfolgend in einem Beispieltext aufgeführt.

Danksagung in Masterarbeit

Sicher, die Welt hat schon größere wissenschaftliche Leistungen gesehen als diese meine Masterarbeit. Und dennoch ist meine Erleichterung sehr groß, dass ich diese Hürde nun endlich geschafft und hinter mir gelassen habe. Doch wenn ich hier schreibe, „ich“ habe es geschafft, so ist das natürlich nicht einmal die halbe Wahrheit. Denn damit unterschlage ich die Hilfe von ganz vielen Menschen, denen ich an dieser Stelle auf das Allerherzlichste zu danken habe.

Da wäre etwa mein Professor [Name] an exponiertester Stelle zu nennen. Ihnen habe ich nicht nur guten Rat und immerwährenden Input für meine Arbeit zu verdanken, sondern auch jede Menge Verständnis und ein hohes Maß an Motivation, das mir durch Sie immer wieder neu vermittelt worden ist. Dafür kann ich Ihnen gar nicht genug danken.

Einen ebenfalls nicht unerheblichen Anteil hat meine Lerngruppe, bestehend aus meinen drei Kommilitonen [Name], [Name], [Name] und mir. Auch, wenn jeder von uns die Masterarbeit natürlich allein schreiben musste und auch, wenn die Themen bei uns allen trotz aller Ähnlichkeit ziemlich unterschiedlich waren – mir war es immer Hilfe und Ansporn, wenn wir uns in der Gruppe getroffen, inhaltlich diskutiert und uns gegenseitig bestärkt haben. Herzlichen Dank – ihr ward Spitze!

Danken möchte ich aber auch meinen Eltern und meinem Bruder, die mich über die gesamte Zeit hinweg wohlwollend durch das Studium und auch durch die Masterarbeit begleitet und mich, wenn nötig, auch an die wirklich wichtigen Dinge im Leben erinnert haben. Nämlich daran, dass die Familie das höchste Gut ist, das es im Leben gibt. Und nicht zuletzt weil der Rückhalt meiner Familie so stark war, habe ich diese Masterarbeit nun doch noch zu einem guten Ende gebracht.

Doch auch außerhalb des Umfelds von Universität und Familie gibt es Menschen, denen ich meinen tiefsten Dank ausdrücken möchte. Eigentlich fallen mir da sogar eine ganze Menge ein, doch explizit herausheben möchte ich an dieser Stelle meine beiden Freunde [Name] und [Name] – ihr habt mich immer dann, wenn es wirklich notwendig war, von meinen Scheuklappen befreit und mit mir Dinge unternommen, die mich ein wenig abgelenkt haben. Ob es ein Kinobesuch war oder ein Bierchen in unserer Stammkneipe, es hat mir immer sehr geholfen, wenn ich für ein paar Stunden mal auf andere Gedanken kommen konnte. Herzlichen Dank.

[Name]