Danksagung Abschlussarbeit

Danksagung AbschlussarbeitWer eine wissenschaftliche Arbeit zu einem – hoffentlich guten – Abschluss gebracht hat, der ist zunächst vor allen Dingen eines: erleichtert. Jetzt darf und soll erst einmal ordentlich gefeiert und der Alltag vergessen werden, zumindest für eine bestimmte Zeit. Wichtig ist, dass Sie sich für die Tage, vielleicht sogar für die Wochen nach der Abgabe nichts vornehmen, es sei denn, Sie planen, für diese Zeit eine Reise anzutreten, um die Seele einmal richtig baumeln zu lassen. Doch vorher wäre es doch eine nette Geste, wenn Sie sich eine schöne Danksagung einfallen lassen, die Sie in die Abschlussarbeit mit einplanen können. Wie Sie hier genau vorgehen können und was alles in der Danksagung stehen sollte, das verraten wir Ihnen im folgenden Text.

Es stellt sich zu Beginn ja in der Tat die Frage, wie Sie es anstellen sollen, eine Danksagung in einer noch nicht korrigierten Abschlussarbeit unterzubringen. Aber das sollte nicht wirklich ein Problem für Sie sein. Denn in der Regel haben Sie zu Ihrer Professorin bzw. Ihrem Professor ja einen recht engen Kontakt in Bezug auf die Abschlussarbeit (sei es die Promotion, die Bachelorarbeit, die Masterarbeit oder sonstiges). Damit bekommen Sie im Verlauf der Niederschrift immer wieder aktuelles Feedback von dieser Person und können damit also einschätzen, ob Sie sich mit der Abschlussarbeit auf der richtigen Spur befinden.

Fragen Sie einfach nach

Wenn nun Ihr Plan ist, dass die Danksagung nach der Endkorrektur und vor dem Drucken und Binden noch an einer bestimmten Stelle (zu Beginn oder zum Ende der Arbeit) eingefügt werden soll, so bietet es sich an, einfach direkt mit Ihrem Prof zu sprechen und nachzufragen, wie das am besten geschehen könnte. Der Professor hat mit solchen Fragen mit Sicherheit des Öfteren zu tun.

Doch viel wichtiger als diese technische Frage ist natürlich die Frage nach dem Inhalt der Danksagung. Das ist in der Regel allerdings gar nicht so schwer festzustellen. Denn wenn Sie sich nur ein paar Minuten Zeit, einen Stift und ein Blatt Papier nehmen, haben Sie im Handumdrehen eine Liste erstellt mit jenen Menschen, die direkt oder indirekt damit zu tun haben, dass Sie die Arbeit zu einem guten Ende gebracht haben:

  • Beginnen Sie direkt mit der Professorin bzw. dem Professor selbst. Sicher haben Sie zu fast jeder Zeit während des Schreibprozesses Kontakt gehabt, und ganz bestimmt sind Ihnen wichtige Fragen beantwortet worden. Nicht zuletzt haben Sie von dieser Stelle auch Ratschläge und ein gehöriges Maß an motivierenden Worten erfahren dürfen.
  • In der Regel halten Sie auch während dieser Phase Kontakt zu Ihren Kommilitonen. Vielleicht können Sie sich inhaltlich nicht mehr den Input geben, den Sie sich während des Studiums selbst geben konnten. Doch wenn Sie alle zur gleichen Zeit an Ihren Abschlussarbeiten sitzen, haben Sie erstens immer ein Thema, zweitens bestimmt auch gute Tipps parat und verschaffen sich drittens auch immer wieder neue Motivation, wenn der Weg, der vor Ihnen allen liegt, Ihnen mal wieder als ein endloser erscheint.
  • Garantiert haben Sie auch in der Schreib-Zeit Kontakt zur Außenwelt gehalten, etwa zu Ihrem Freundeskreis. Dieser hat mit Sicherheit immer mit vollem Verständnis für Ihre Situation reagiert, wenn Sie vielleicht mal wieder eine Party absagen mussten oder am Abend nicht mit in den Biergarten gehen konnten. Doch das eine oder andere Angebot zur Ablenkung, das aus dem Freundeskreis gekommen ist, haben Sie doch bestimmt auch mal angenommen, oder? Dann danken Sie Ihren Freunden dafür und natürlich für die generelle Unterstützung sowie das Verständnis, das sie Ihnen entgegengebracht haben.
  • Wer auch immer es ist: Mit Sicherheit gibt es mindestens einen Menschen, der Ihnen beim Korrekturlesen geholfen hat. Natürlich sollte auch dieser mit Dank bedacht werden.

Eine schöne Geste ist es ebenfalls, den Eltern danke zu sagen. Das gilt auch dann, wenn die Nachfragen – wie so oft – sich darauf beschränkt haben, nach dem Fortgang des Schreibens zu fragen, etwa mit einem „na wie läuft’s?“ oder „wann gibst du die Arbeit eigentlich ab?“ Moralische Unterstützer sind Eltern natürlich dennoch immer.

 

Danksagung Abschlussarbeit

An dieser Stelle soll zunächst ein schlichtes, aber aus tiefstem Herzen kommendes „Danke“ stehen. Denn es ist gewiss keine Selbstverständlichkeit, dass Sie und ihr nun die ausgedruckte und gebundene Version dieser Arbeit in den Händen halten. Denn neben mir – ja, schreiben musste ich das Konvolut schon noch selbst – gibt es jede Menge Menschen, die es überhaupt erst möglich gemacht haben, dass diese Arbeit in dieser Form vorliegt.

Beginnen möchte ich mit meiner Danksagung mit meinem wunderbaren Professor [XY]. Immer zwei offene Ohren für meine Anliegen, Tipps und Ratschläge und noch viel mehr hatten Sie für mich parat. Das wr großartig und kann sich niemand besser wünschen – herzlichsten Dank!

Ein Dank geht auch an meine Kommilitonen [Name], [Name] und [Name]. Es hat mir unheimlich geholfen, dass wir uns regelmäßig getroffen und uns ausgetauscht haben in Sachen Abschlussarbeit. Eure Tipps haben mir oft geholfen, nachts nicht zu grübeln und morgens mit frischem Eifer wieder zum Schreibtisch zu schreiten. Mehr kann man sich nicht wünschen.

Ein großer Dank auch an meinen Freundeskreis um [Name], [Name] und [Name]. Ihr habt mich nie hängenlassen, mich abgelenkt, wenn ich es nötig hatte, und mich aufgebaut, wenn die Laune im Keller war. Das werde ich euch nie vergessen. Ein besonderer Dank geht dabei an [Name], die mit großem Einsatz daran mitgewirkt hat, dass die Arbeit am Ende zumindest halbwegs leserlich geworden ist!

Und natürlich danke ich meinen Eltern und meinen Geschwistern, die mich immer unterstützt haben – und das nicht nur während der Zeit des Schreibens, sondern im gesamten Studium. Ohne euch hätte ich das alles niemals geschafft.