Danksagung kostenlos

Danksagung kostenlosEine Danksagung gehört sich schon – und zwar nach allen möglichen Anlässen und in allen Formen. Eine schöne Geste, um sich für etwas zu bedanken. Dabei muss der Anlass nicht immer ein fröhlicher sein. Auch, wenn ein lieber Mensch gestorben ist, können Sie eine Danksagung per Karte versenden; dabei bedanken Sie sich bei allen, die Ihnen Trost gespendet und die Sie in einer schweren Zeit begleitet haben. Bessere Anlässe sind aber natürlich die schönen, wenn Sie im Familienkreis eine Taufe feiern, die Kommunion, die Konfirmation oder die Firmung. Auch die Jugendweihe ist nach wie vor ein Fest, das im Kreis der Familie gefeiert wird und nach dem Sie eine Danksagung an alle Teilnehmer und Gäste versenden sollten. Oder Sie haben geheiratet oder ein Fest zu Ihrer Silbernen oder Goldenen Hochzeit veranstaltet? Sicher war das ein toller Anlass, den erst Ihre Gäste zu dem gemacht haben, was er auch war. Und selbstverständlich ist auch die Feier Ihres Geburtstags, zu der Sie viele Gäste begrüßen durften, eine schöne Gelegenheit, um einige Zeit später eine nette Karte mit Ihrer Danksagung zu versenden.

Es gibt natürlich noch weitere Anlässe. So können Sie etwa Ihre Ausbildung abgeschlossen oder Ihr Studium beendet haben; in beiden Fällen haben Sie das vielleicht gar nicht großartig gefeiert, aber dennoch können Sie Ihren Verwandten und Freunden Danksagungen schicken. Darin bedanken Sie sich für die Unterstützung, die Sie erfahren haben, für die offenen Ohren, die Ihnen immer geliehen worden sind und dergleichen mehr.

Auch Doktoren und Autoren sollten Danksagungen schreiben

Wenn Sie Ihren Doktor gemacht haben, versteht es sich von selbst, dass Sie – nach Korrektorat und Lektorat, in jedem Fall aber vor der Veröffentlichung – eine Danksagung auf den ersten Seiten dieser Arbeit unterbringen. Wem Sie darin danken, müssen Sie selbst eruieren, aber auf jeden Fall sollten Sie Ihren Professor erwähnen, dann das Team, in dem Sie wissenschaftlich gearbeitet haben, dann Freunde, die Sie seelisch und moralisch unterstützt haben und natürlich Eltern und – eventuell auch – andere Verwandte, die Ihnen nicht nur moralisch, sondern vielleicht sogar auch finanziell zur Seite gestanden haben.

In unserem Beispieltext unten gehen wir auf einen weiteren Fall ein: Darauf, dass Sie unter die Autoren gegangen sind und ein Buch veröffentlicht haben. Die Adressaten dieser Danksagung sind der einer Doktorarbeit recht ähnlich – nur, dass Sie hier in den ersten Abschnitten den Lektoren, den Korrektoren und dem Verlag danken (anstelle der Professoren und des Teams). Später nennen Sie natürlich auch noch die Verwandten und Freunde, die Sie bei dem Projekt in jeder erdenklichen Weise unterstützt haben. Hier einige Stichworte dazu:

  • Die Arbeit der Lektoren kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Stellen Sie das wirklich und unmissverständlich heraus.
  • Danken Sie dem Verlag für die (unendliche) Geduld, die er über die letzten Wochen und Monate, vielleicht sogar Jahre mit Ihnen gehabt hat.
  • Schreiben Sie ruhig, wie schlimm es für die Korrekturen gewesen sein muss, Ihre Kommafehler und Rechtschreibfehler lesen zu müssen.
  • Danken Sie Ihren engsten Freunden. Denn diese haben bestimmt ebenfalls immer ein offenes Ohr für Sie gehabt und Sie, wenn nötig, ein wenig abgelenkt von dem ganzen Trubel rund um das Schreiben. Und wenn es nur bei einem guten Glas Wein war.
  • Und natürlich danken Sie der Familie. Denn ohne deren Unterstützung dürften Sie es wohl kaum geschafft haben. Wenn doch, dann müssen Sie Ihre Familie in der Danksagung natürlich dennoch erwähnen. Sonst zeugt das von einem schlechten Stil.

Übrigens ist es inzwischen auch üblich geworden, dass Sie die Danksagung nach der Publizierung nicht als Karte versenden – sondern ganz einfach an das Ende Ihres Buchs stellen. Zu Stil der Danksagung: Fassen Sie sie nicht in Stichworten ab, sondern formulieren Sie sie aus. Und vor allem: Widmen Sie allen Menschen, denen Sie danken wollen, nach Möglichkeit einen ganzen und eigenen Absatz. Wenn Ihnen eine Gewichtung vorschwebt, so überlegen Sie vorher genau, wie diese aussehen soll (ansonsten gilt: erst Lektoren, Korrektoren und Verlage). Ihre Danksagung bildet, wenn Sie sie in Ihr Buch aufnehmen, quasi ein eigenes Kapitel am Ende des Werks. Sie können sie natürlich auch mit einem schönen Spruch oder einem passenden Zitat einer berühmten Persönlichkeit beginnen.

 

Danksagung kostenlos

Es ist tatsächlich soweit: mein erstes Buch erscheint! Viele werden es als Erstlingswerk bezeichnen, aber mir wäre das zu verfrüht, denn wer weiß, ob überhaupt ein zweites folgt. Schon das erste hat nämlich sehr viel Arbeit und Entbehrungen gekostet – und das ganz sicher nicht nur mich. Aus diesem Grunde erhaltet ihr heute alle diese Karte. Weil ich ganz einfach

DANKE

sagen möchte. Ich weiß gar nicht, wo damit anfangen und wo aufhören, also schreibe ich dies alles in einer beliebigen Reihenfolge und ohne Hintergedanken auf. Und natürlich ohne dass die Reihenfolge einer Wertung entsprechen würde. Ich hoffe auch, niemanden in der folgenden Aufzählung zu vergessen.

An erster Stelle allerdings, das ist unumstößlich, muss meine Lektorin [Name] erwähnt werden. Ich möchte gar nicht wissen, wie oft sie die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben muss, als sie meinen Text gelesen hat. Tut mir leid, denn ich weiß, wie viel Arbeit das gewesen sein muss. Sei dir dafür meines ewigen Danks gewiss. Ohne dich wäre dieses Buch nie gedruckt worden!

Dann danke ich natürlich allen Leuten im Verlag [Name], die es mir ermöglicht haben, mich über so lange Zeit neben meinem eigentlichen Beruf diesem Buchprojekt zu widmen. Merci für die Unterstützung und den Glauben an mich. Das gilt auch für all die Korrektoren, die meinen Text lesen mussten. Danke für die starken Nerven und die Geduld.

Mein Dank gilt selbstverständlich auch meiner Familie und insbesondere meiner Frau [Name], die mich jederzeit bei meinem Vorhaben unterstützt und mich in schwierigen Zeiten aufgefangen hat. Ich kann das gar nicht hoch genug einschätzen. Ohne euch hätte ich es niemals geschafft!

Das möchte ich, last but not least, auch all meinen Freunden zurufen. Euer Glauben an mich war meine Motivation. Und ihr habt mich immer abgelenkt und mir neue Kraft gegeben, wenn ich sie gebraucht habe.

Tiefsten Dank an alle.

[Ort], im [Monat] [Jahr]