Danksagung zur Kommunion

Danksagung zur KommunionUm einen adäquaten Danksagungstext nach der Kommunion schreiben zu können, versetzen Sie sich in Ihre Tochter oder Ihren Sohn hinein. So eine Danksagung ist nämlich nur dann authentisch, wenn sie dem Adressaten vermittelt, dass sich Ihr Kind wirklich über das Erscheinen gefreut hat.

Die Kommunion ist etwas Einmaliges im Leben. Das sollten Sie sich beim Verfassen der Danksagung stets vor Augen halten und darauf achten, diese Einmaligkeit auch im Text zu transportieren. Freie Hand haben Sie hingegen bei der Frage, inwieweit Sie religiöse Aspekte formulieren – das ist eine persönliche Sache, die Sie vor dem Verfassen der Danksagung aber mit dem Kommunionskind besprechen sollten.

Wenn Sie einen Tipp wünschen: Verzichten Sie auf allzu überspitzte spirituelle Formulierungen. Worte wie „heilige Kommunion“, „heilige Erstkommunion“, „erste heilige Kommunion“ oder „Segenswünsche“ sind hingegen in Ordnung, weil es sich dabei zum einen um den offiziellen Namen dieses Sakraments handelt und zum anderen der Begriff „Segenswünsche“ bei einer Veranstaltung dieser Art gang und gäbe ist.

Danksagung zur Kommunion: Bezug nehmen auf die Geschenke

Machen Sie sich beim Verfassen der Danksagung zur Erstkommunion klar, dass das Kommunionskind, das in der Regel erst die dritte Klasse in der Schule besucht, den Tag nicht nur aus religiöser Sicht sieht. Es sei denn natürlich, dass das Kind streng religiös erzogen wurde. In der Regel nehmen Kommunionskinder den Tag eher so wahr wie einen Geburtstag, weil Brauchtum und Tradition vorsehen, dass die Kinder reichhaltig beschenkt werden. Nehmen Sie in Ihrer Danksagung also unbedingt Bezug auf das Präsent, das der Adressat dem Kommunionskind gemacht hat.

Über all dem gilt es jedoch, vor allem eins zu beachten, ganz abgesehen von kirchlichen und religiösen Aspekten oder der Frage nach dem mitgebrachten Geschenk – und das ist die Tatsache, dass die Person, der die Danksagung gilt, an diesem Tag und an dieser Feier überhaupt teilgenommen oder, siehe nächster Absatz, eine Karte geschickt hat. Hier empfehlen sich Formulierungen, die ausdrücken, dass sich das Kommunionskind ehrlich und aufrichtig gefreut hat, dass gerade diese eine, spezielle Person – also der Adressat – an diesem Tag mit dabei gewesen ist. Ganz konkret können es Sätze sein wie „danke, dass Du dabei warst“, „Deine Teilnahme an meiner Kommunion hat mich von ganzem Herzen gefreut“ oder „ich habe mich sehr gefreut, dass Du meine Kommunion mit mir gefeiert hast“. In jedem Fall empfiehlt sich natürlich die direkte Ansprache. Damit lässt sich Dankbarkeit am besten zeigen.

Der Text sollte nicht zu lang werden

Darüber hinaus sollte es klar sein, dass auch Verwandte oder Bekannte, die mit einer Karte zur Kommunion gratuliert haben, eine persönliche Danksagung erhalten. Hier könnte es eine nette Geste sein, dem Schreiben ein Foto des Kommunionskinds beizulegen und Formulierungen zu verwenden, die klar machen, dass sich das Kommunionskind auch über die Karte sehr gefreut hat.

Wichtig sind aber noch ein paar andere Punkte:

  • Der Text sollte nicht zu lang ausfallen, das würde unglaubwürdig wirken.
  • Die Danksagung zur Kommunion muss in relativ einfacher Sprache gehalten sein – immerhin ist sie aus der Sicht eines Kindes von neun oder zehn Jahren verfasst.
  • Im Idealfall bedanken Sie sich für genau das Geschenk, dass der Adressat auch gemacht hat: „Lieber Onkel Wolfgang, ich habe mich sehr gefreut, dass Du zu meiner Kommunion extra aus Frankfurt angereist bist. Das Buch, das Du mir geschenkt hast, lese ich unheimlich gern.“
  • Eine Formulierung wie „es ist schön, dass Du mit dabei warst und mir ein so persönliches Geschenk gemacht hast“ einem Ausdruck wie „ich möchte mich für Dein großzügiges Präsent und Dein Erscheinen an diesem für mich so besonderen Tag“ ist eindeutig zu vermeiden.

Zitate oder Gedichte machen sich immer gut

Um es nicht nur bei zwei, drei oder vier kurzen Sätzen zu belassen, ist es vielleicht eine schöne Idee, die Danksagung mit einem Spruch oder einem Gedicht zur Kommunion zu schmücken. Was der Empfänger immer gut findet, ist ein persönlich gehaltener Sinnspruch oder Ähnliches. Vielleicht hat das Kommunionskind einen solchen ja im Kommunionsunterricht gelernt? Ansonsten eignen sich hier Formulierungen aus der Bibel oder Zitate bekannter Dichter oder Schriftsteller.

Ein paar letzte Tipps noch: Halten Sie die Danksagung persönlich, indem Sie mit dem Kommunionskind zwar gemeinsam an der Niederschrift feilen. Allerdings sollte das Kind die Karte persönlich von Hand beschriften. Das ist schon deswegen in Ordnung, weil – siehe oben – die Danksagung ja nicht ellenlang werden soll. Wenn Sie sich dafür entscheiden sollten, Danksagungskarten drucken zu lassen, so sorgen Sie dafür, dass das Kommunionskind zumindest eine persönliche und handschriftliche Bemerkung an den Adressaten hinzufügt. Wohnt dieser übrigens ganz in der Nähe, so macht es sich gut, wenn Ihr Kind die Danksagung dort persönlich vorbeibringt.

 

Danksagung zur Kommunion

Beispiel 1

„Liebe Oma Gertrud,

dass Du bei meiner Erstkommunion mit dabei warst, hat mich sehr gefreut. Für die schöne Kette, die Du mir geschenkt hast, möchte ich mich ganz herzlich bei Dir bedanken.

Dein/e Enkel/in“

 

Beispiel 2

„Liebe Tante Anna,

vielen Dank für Deine Segenswünsche zu meiner Kommunion. Mich hat sehr gefreut, dass Du an diesem Tag an meiner Seite warst. Ganz lieben Dank auch für Deine Erstkommunionskerze, die mich immer an diesen Tag erinnern wird.

Deine/Dein“

 

Beispiel 3

„Lieber Onkel Fred,

ich habe mich ganz toll gefreut, dass Du mir zur Kommunion geschrieben hast. Schade, dass Du nicht dabei sein konntest, Du hast mir gefehlt.

Deine/Dein“

 

Beispiel 4

„Liebe Oma, lieber Opa,

vielen Dank, dass ihr mich am Tag meiner heiligen Kommunion begleitet habt. Die schöne Armbanduhr, die ihr mir geschenkt hat, trage ich sogar nachts! Durch eure Teilnahme habt ihr den Tag für mich unvergesslich gemacht.

Euer/eure Enkel/in“


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